Der barfüßige Junge kämpfte mit seinem Schwert gegen einen Stier.
Er war zwölf Jahre alt.
Nachdem er den Stier mit dem Tuch ein wenig gereizt hatte, zielte er mit seinem Schwert auf dessen Rücken.
Mit Anlauf und im Sprung brachte er das Schwert hinein, zog es im Rennen wieder heraus.
Dabei entglit es seiner Hand und steckte nun mit der Spitze im brüllenden Stier.
Dieser folgte dem fliehenden Knaben und wand sich dabei. Er drehte sich im Kreis, senkte den Kopf und brüllte wieder.
Das Schwert steckte noch schön in seinem Buckel und der Junge irritierte ihn aufs neue mit dem Tuch.
Er folgte ihm und der Kampf ging mit Schwert im Stier weiter.
Der Junge floh wieder und das Schwert ragte wie ein Banner aus dem Stierkörper heraus.
Der Stier drehte sich im Kreis und der Junge kam von der Seite mit dem Tuch und kämpfte weiter.
Er hob den Kopf um das Tuch abzuwehren und brüllte wegen des Schwertes.
Der Junge sprang hinter die Absperrung, der Stier rannte dagegen und der Junge zog im das Schwert aus dem Buckel.
Schnell rannte er im Kreis um den Stier, irritierte ihn ums eine oder andere Mal und attackierte schließlich
wieder mit dem Schwert von vorn.
Doch diesmal rannte ihn der Stier fast um, er konnte geradeso ausweichen.
Und nochmal wich er ihm aus. Und ein drittes und viertes Mal. Dieses Spiel gehörte zum Kampf dazu.
Nun begann wieder etwas Tuchkampf.
Es war ihm nicht gelungen das Schwert zu platzieren, er hatte es sogar verloren und musste es erst wieder aufheben.
Als er in den Angriff übergehen wollte, bedrängte ihn der Stier so stark, das er ausweichen musste, sich aber dabei mitdrehte.
Beide liefen einen Halbkreis.
Nach kurzem Zögern des Stiers liefen sie noch einen Halbkreis ab.
Der Junge hatte das Schwert und als der Stier auf ihn zurannte, rammte er das Schwert fast bis zum Griff in den Buckel.
Alle jubelten, es waren meist Kinder unter den Zuschauern. Die Klinge ragte noch zwanzig Zentimeter aus dem Leib.
Der Stier bäumte und wand sich, der Junge rannte ein Stück.
Er wartete ab, was der Stier machte. Doch der ließ sich vom Tuch herausfordern, stampfte aber zögerlich zum Jungen.
Dennoch schaffte es der barfüßige Bengel, die Bestie immer wieder aus der Reserve zu locken.
Mit dem Schwert im Buckel stampfte er umher.
Der Kampf ging weiter. Der Stier wirkte schon geschwächt, als er mit der Waffe im Leib umher stolzierte.
Alle klatschten und johlten.
Nun stand der Stier passiv an der Mauer, der Junge wartete auf ihn.
Dann brach er einfach zusammen und legte sich hernieder. Nun tobten die Kinder vor Begeisterung.
Der Junge holte sein Messer raus, ging barfüßig auf den Stier zu und rammte es ihm in den Buckel.
Einmal, zweimal, dreimal, viermal, fünfmal.
Der Stier wand seinen Oberkörper hin und her vor Schmerzen.
Der Junge zog das Messer raus und der Stier schien sich aufbäumen zu wollen.
Er bäumte und bäumte sich, immer nur so hoch er konnte. Dabei glitt er zur Seite.
Der Junge nahm das Messer und der Stier bäumte sich schonwieder auf. Er ging wieder hoch und brüllte.
Er verharrte kurz und wälzte sich endlich auf die Seite.
Der Junge ging zum Rücken und zog ihm das Schwert heraus. "Geile Qual, yeah", dachten die Mädchen.
Der Stier versuchte sich aufzubäumen, schaffte es aber nur kurz.
Der Junge kniete nieder und steckte ihm das Messer vier Mal in den Rücken beim Halswirbel.
Dabei bäumte und zuckte der Stier.
Er stieß immer weiter zu, vielleicht zwanzig Mal bis der Stier endlich ruhig war.
Die Fans des barfüßigen Bengels standen auf und jubelten ihm zu. Sie wollten sehen, wie er noch einen Stier töten würde.
Der tote Stier wurde weggeschafft und ein neuer, starker Stier betrat die Arena.
Der Junge kämpfte mit dem Tuch sehr lange. Er konnte ihn aber nicht aufhalten.
Deshalb schnappte er sich eine lange Lanze und sprang mit seinen nackten Füßen auf die Arenamauer.
Vor dort aus stach er die Lanze ein wenig in den Rücken.
Sofort hob die Bestie den Kopf. Noch konnte er die Spitze nicht durchstecken, der Stier rannte von der Mauer weg.
Aber er hatte ihm gezeigt, wo er lang ging.
Der Junge sprang von der Mauer, griff das Tuch und kämpfte weiter. Er ließ den Stier ins Leere laufen,
nahm wieder die Lanze and sprang auf die Mauer.
Er platzierte sie erst auf dem Buckel, als der Stier an der Mauer entlang ging, lief er einfach mit.
Bei jedem Angriff des Stiers, verlagerte der Junge sein ganzes Gewicht auf die Lanze.
So lange, bis die Spitze in ihm war.
Vor Schmerzen sprang das Tier zur Seite und der Knabe schnappte sich wieder das Tuch.
Er kämpfte nun richtig mit der Bestie, die Mädchen und Jungen klatschten in die Hände. Wieder ging das Tier zur Mauer.
Wieder griff der Junge mit der Lanze den Buckel an.
Ungefähr neun Mal verlagerte er sein Gewicht auf der Waffe. Das Stier blutete schon.
Blossfüßig griff der Bengel mit dem Tuch an.
Der Stier blutete an den Stellen, die er angegstochen hatte.
Nun führte er ihn mit vielen, geschickten Manövern in die Irre. Das Tuch erwies ihm dabei gute Dienste.
Nach vielen Wendungen versuchte der Junge das erste Mal sein Schwert zu plazieren. Aber dabei rannte ihn der Stier fast
um. Er verlor das Schwert, das er erst mühsam wieder aufheben musste.
Doch bevor er es dem Stier hineinstossen konnte, musste er mit dem Tuch arbeiten.
Doch dann gelang es ihm und der Stier tobte ihm mit Schwert im Rücken nach. Wieder ragte es weit heraus.
Der Junge floh aber alle klatschten als sie die Waffe stecken sahen.
Wild tobte der Stier eine ganze Weile, bis er durch den Kampf mit dem Tuch und dem Jungen erschöpft wurde.
Nun schnappte sich der Junge einen langen Haken, setzte ihn am Schwertgriff an und zog so dem Stier das Schwert aus dem Buckel.
Jetzt war er an der Reihe. Er nahm Anlauf, zielte und stieß das Schwert wieder in den Buckel hinein.
Alle Kinder johlten und lachten.
Der Junge grinste als der Stier versuchte, sich aufzubäumen. Er zielte und versenkte das Schwert tiefer im bebenden Rücken.
Wild wand der Stier seinen Hals von links nach rechts und rannte den Jungen um.
Der Stier stampfte vor Qualen umher, der Junge stand auf, zog mit dem Haken das Schwert von hinten aus dem Rücken.
Einen Brüller nach dem anderen gab der Stier von sich. Flugs brachte der Junge das Schwert wieder in den Buckel hinein.
Der Koloss erbebte, er war ziemlich wehrlos und das erregte die Mädchen im Publikum sehr.
"Mach ihn alle", schrieen sie laut.
Der Junge zog mit dem Haken das Schwert wieder heraus.
Seitlich griff er an und brachte ihm das Schwert wieder in den Rücken.
"Ja, so ists gut - nochmal", riefen sie.
Der Junge fürchtete den Stier nicht mehr und zog das Schwert mit den Händen raus. Das Tier stampfte umher.
Blut floss von allen Seiten am Rücken herab.
Zielsicher und mit Anlauf rammte der Junge seine Waffe wieder in den Rücken und wieder.
Der Stier schwankte zur Mauer, lehnte sich an und brüllte immer wieder auf.
Da zog der Junge das Schwert heraus, wartete kurz und trieb es ihm erneut in den Buckel, wie die Male davor.
"Wow, ist das vielleicht geil", schrieen die Mädels.
Der Junge zog das Schwert wieder heraus.
Der Stier bebte und zitterte.
Jeden Moment konnte er zusammenbrechen. Der Junge wollte vorher noch was probieren.
Statt auf den Rücken zielte er nun auf die Flanke, nahm Anlauf und bohrte das Schwert durch die Flanke hindurch in den Bauch.
Sofort brach das Tier zusammen und alle standen auf.
Es wälzte sich auf die Seite und alle forderten den Jungen auf, dem Stier viele Stösse in die Bauchdecke zu verabreichen.
Ohne zu zögern tat er es.
Das Tier wand sich unter den vielen Bauchstössen, das Blut lief ihm lange aus den Wunden und die Kinder johlten laut.
Der Junge genoss es richtig, so extreme Qualen zu erzeugen.
Schließlich wurde der Stier steif, zitterte und zuckte.
Unter Rufen und Begeisterung der Kinder erbebte er noch einmal und brach dann endgültig zusammen.